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Tatsächlich ist die Reihenfolge nicht chronologisch, und es sind Entzifferungsfehler, Umstellungen, Zusammenfügungen etc. Die Schlechta-Ausgabe hat nach heutiger Auffassung zwar das Verdienst, der Legende von der Existenz des „Hauptprosawerks“ Schaden zugefügt zu haben, ist aber selbst als Ausgabe des Nachlasses nicht brauchbar. Dieses Zeichen wurde nicht übernommen, weil kaum eine einzige Aufzeichnung in den früheren Ausgaben korrekt wiedergegeben worden ist […]“ „Man dürfte also erwarten, daß [Elisabeth Förster-Nietzsche und Heinrich Köselitz] Nietzsches Anweisungen gefolgt wären – zumindest in diesem einzigartigen Falle, in dem er ausdrücklich solche hinterließ. Von den 374 von Nietzsche im Blick auf den Willen zur Macht nummerierten Fragmenten sind 104 nicht in die Kompilation aufgenommen worden; davon wurden 84 überhaupt nicht veröffentlicht, 20 in die Bände XIII und XIV sowie in die Anmerkungen von Otto Weiss in Band XVI der Großoktavausgabe verbannt […]2.

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Sie sind selektiv, folgen oft nicht den überlieferten Plänen Nietzsches, enthalten Entzifferungsfehler, geben von Nietzsche notierte Exzerpte als Aphorismen Nietzsches aus und enthalten Umstellungen und Zusätze durch die Herausgeber.Nietzsche begann nach dem Druck des letzten Teils von Also sprach Zarathustra 1885, ein größeres, systematisches Werk zu planen, für das er ab 1886 meist den Titel Der Wille zur Macht vorsah.Er wies auch in seinen veröffentlichten Werken Jenseits von Gut und Böse (1886, siehe Bild), Zur Genealogie der Moral (1887) darauf hin.Es besteht Einigkeit darüber, dass Nietzsche zwar zeitweise ein Werk unter diesem Titel schreiben wollte und eine Vielzahl von – teilweise widersprüchlichen – Plänen dazu machte, letztlich aber davon absah.Seine Aufzeichnungen dazu gingen vor allem in die Werke Götzen-Dämmerung und Der Antichrist ein oder blieben im Nachlass verstreut.In den Kompilationen des Archivs heißt es statt „eine innere Welt“ aber „ein innerer Wille“, und Deleuze kommentierte diesen Satz, den er „[u]n des textes les plus importants“ Nietzsches zu diesem Thema nennt, beinahe Wort für Wort.

An anderer Stelle übernimmt Deleuze aus den Kompilationen den Wortlaut „Macht“, wo im Notizheft „Kraft“ steht – gerade dort, wo Deleuze zwischen diesen Begriffen differenzieren will.

Ganz im Gegenteil gilt als erwiesen, dass Förster-Nietzsche und das Nietzsche-Archiv zur Stützung dieser Behauptung Dokumente zurückhielten und falsche oder irreführende Angaben machten.

Die von Karl Schlechta herausgegebenen Werke in drei Bänden (1954 ff.) enthalten unter dem Titel „Aus dem Nachlaß der Achtzigerjahre“ dasselbe Material wie ²WM, aber ohne Zwischentitel und in angeblich chronologischer Reihenfolge.

Er war mit dem vorläufigen Ergebnis aber unzufrieden und arbeitete danach zuerst an der Drucklegung von Der Fall Wagner.

Im August klagte er in Briefen, mit seiner Arbeit nicht weitergekommen zu sein.

Dennoch wurden und werden sie weiterhin vertrieben und benutzt.